Hier zeigen uns zwei Mitglieder ihren besonders schönen Bonsaigarten. Man könnte fast meinen, dass man sich weit im Osten - in Japan - befinden würde. Der Garten zeichnet sich durch klare Strukturen und moderne Elemente bei gleichzeitiger "Bewohnbarkeit" aus.

Unsere beiden Mitglieder Udo & Susanne erzählen uns nun die Geschichte Ihres Bonsaigartens ..

 

.. die Geschichte unseres Gartens begann im Jahre 1985 mit dem Bau unserer Doppelhaushälfte.
Bei der Erstgestaltung standen Spielfläche und Sichtschutz im Vordergrund, heißt Rasen, Tujahecke und eine kleine Terassenfläche.
Mit Bonsai kamen wir dann 1997 zum ersten Mal in Kontakt. Schnell wurden die ersten Präsentationsflächen für die Bäume benötigt. Aus der Holz-Pergola zum Nachbargrundstück wurde eine Kalksandsteinmauer mit Gitterrost-Böden. Diese Konstruktion bietet einen guten Hintergrund und Kontrast zum Präsentieren der Bonsai. Durch das Gitterrost bleiben zudem beim Gießen keine Pfützen stehen.

Mit den Jahren nahm die Anzahl der Bäume zu und die ersten Gedanken zu einer Neugestaltung nahmen soweit Formen an, dass 2007 eine neue Terrasse entstand.

Bei allen Baustufen in den nächsten 5 Jahren standen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Pflegeleichtigkeit,
  • Helligkeit,
  • viele Flächen für unser Hobby.

Eine besondere Herausforderungen war die Treppenanlage, die wir im Jahr 2009 eingebaut haben.
Auf der Rückseite des Gartens musste noch ein schöner Abschluss gefunden werden. Wir entschieden uns für hohe Granitstelen, die mit optisch ansprechenden Aluminiumplatten verbunden wurden. Dadurch konnte die relativ lange Rückseite des Gartens doch aufgelockert geschlossen werden. Diese Arbeiten wurden im Jahr 2011 erledigt.

 

Jeder Bonsailiebhaber, der seinen Garten optisch auf seine Bonsaisammlung ausrichtet und keine anderweitigen Flächen zur Verfügung hat, kennt sicher das Problem:

 

Wohin mit den Utensilien wie Gießkannen, Eimer, Behälter für verschiedene Erden, Arbeitstisch, Werkzeug u. a. mehr. Insbesondere wäre es schön, einen Arbeitsplatz zu haben, an dem man seine Bonsai auch mal mehrtägig bearbeiten kann, ohne das Gartenbild zu stören.

 

Dafür haben wir uns einen speziellen Umpflanz- und Arbeitsplatz eingerichtet, der sich optisch an die anderen Gestaltungselemente anpasst.

 

Eine weitere Besonderheit ist das Regal für unsere Prebonsai.

Auf kleiner Grundfläche können wir durch die Etagenbauweise relativ viele Pflanzen unterbringen.

Obwohl sie noch lange keine Solitärpflanzen sind, bereichert diese Anordnung unseren Garten. Zudem regt sie auch vielfältige Diskussionen an, wie man am besten diese Prebonsai zu einem schönen Solitär gestalten kann.

Im Winter werden die oberen beiden Gitterroste und der Holzboden entfernt. Im Boden können dann zum Überwintern ca. 25-30 Bäume eingegraben werden.

 

Alle Arbeiten wurden von uns selbst ausgeführt. Die zugrunde liegenden Ideen haben wir ebenfalls selbst entworfen. Wir und unsere Bonsai fühlen sich in unserem Bonsaigarten sehr wohl. -- Die viele Arbeit hat sich gelohnt!

Und so stellt sich unser Garten heute dar:

Was bleibt? Der Traum von einem Gewächshaus, das sich in die Gestaltung integrieren lässt ...

Hier nochmals alle Bilder in einer Diashow:

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