Mitte August traf sich das Bonsai Team Koblenz wieder einmal im Westerwald in Marcos Garten. Zunächst bestaunten wir seine Präsentation der Bonsai, die wirklich gut gelungen ist. Danach konnten wir trotz regnerischem Wetter, weil gut überdacht, uns unserem Hobby widmen -- den Bonsai.

Werner zeigt uns einen kleinen Efeu, der sich gut als Beisteller macht.

 

Um einen Igelwachholder zu drahten sind zwei weitere Hände oft hilfreich. Die Jin-Partie gibt schon einen Vorgeschmack auf den künftigen Bonsai. Noch einige Jahre Entwicklung in die Krone, dann eine entsprechende Schale und es wird uns ein schöner Bonsai präsentiert werden.


 

Besonders viel Geduld muss man beim Ausputzen und Pinzieren eines Fünffingerstrauches (Potentilla fruticosa) haben. Aber die Mühe wird sich lohnen. Nach dem nächsten Austrieb und in einer schönen Schale wird sich zeigen, dass man auch strauchartige Pflanzen zu Bonsai erziehen kann.


 

 

Gerd brachte seinen Igelwachholder mit, den er seit 2012 neu gestaltet (Bilder 1. Reihe: 2012, 2013, 2017). Ziele waren, den geraden Stamm in eine schräge Position zu bringen und mit einer Gegenbewegung eine neue Krone aufzubauen. Zudem sollte der Baum klassische Polster haben. Diese Massnahmen werden sich sicher noch einige Jahre hinziehen - Gedult ist angesagt. Heute wurde an den unteren Polstern gearbeitet und erste Jin-Massnahmen gestartet.


 

"Ja was machen wir mit dem" scheinen die Beiden sich zu fragen. Hier hilft nur ein radikaler Schnitt und man wird abwarten müssen, ob sich daraus noch etwas Ansehnliches entwickeln lässt. Manchmal ist genau dies eine Herausforderung für einen Bonsaianer. Denn einen schon perfekten Baum einfach nur weiter zu pflegen ist vielen zu einfach!


 

Auch an anderen Stellen wurde viel geschnitten, gedrahtet, pinziert und natürlich diskutiert.


 

 

Matthias versuchte sich mal wieder an einer "Verheiratung" - einer Verbindung von Totholz und lebender Pflanze. Zunächst wurde eine Stellprobe vorgenommen. Danach ging es in die Werkstatt zum Fräsen. Man darf gespannt sein, wie sich das Ergebnis in den nächsten Jahren entwickeln wird.


 

Hier nochmals alle Bilder in einer Galerie:

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