Es ist Sommer! Deshalb war es keine schlechte Idee, unser Arbeitstreffen in den hohen Westerwald zu legen. Eine stattliche Anzahl von Bonsaifreunden hatten ihre Bäume mitgebracht, um den kräftigen Sommeraustrieb einzukürzen und die Bonsai wieder in Form zu bringen. Es wurden auch einige Techniken gezeigt, die nicht jeder tagtäglich nutzt. Doch davon gleich mehr.

 

 

Hier wurde mit schneiden, zupfen und abdrehen so einiges an Blattwerk entfernt, damit die Form wieder klar zu sehen ist. Der Fachbegriff dafür ist "pinzieren".


 

 

Natürlich wurden die Bäume bezüglich ihrer weiteren Entwicklung intensiv besprochen. Es ist wichtig, dass man schon in einer frühen Phase des Baumes eine Vorstellung hat, wie sich der Baum entwickeln soll. So wird vermieden, dass der Baum Kraft in Äste und Blätter setzt, die später doch wegfallen, da man die Entscheidung zu spät getroffen hat. Eine Ausnahme bilden sog. Opferäste. Diese lässt man bewusst durchwachsen, um gezieltes Dickenwachstum zu fördern.


 

 

Auch hier wird fleißig pinziert. Gerade bei Koniferen und Wachholdern ist das oftmals eine mühselige Handarbeit.


 

Mit Fräsen und "Flämmen" kann eine zu wuchtige unschöne Stammstelle korrigiert werden. Aber Vorsicht -- hier besteht Verletzungsgefahr. Das Werkstück (der Bonsai) muss immer guten Stand haben und die Augen des Akteurs sollten mit einer Brille geschützt sein!


 

Zum Schluss versuchte sich Matthias noch man einer "Verheiratung" von Baum und Totholz.


 

Hier nochmals alle Bilder in einer Galerie:

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