Am 11.03.2017 trafen sich die Bonsaifreunde des BONSAI TEAM KOBLENZ-MITTELRHEIN e.V. wieder in Spay, um die Frühjahrsarbeiten an den Bäumen fortzuführen. Die typischen Umtopf- und Wurzelarbeiten im März können in den Räumlichkeiten in Spay leider nicht durchgeführt werden. Hierfür eignet sich besser ein Aussenbereich.

Wie zu erwarten, war das Interesse nach der langen Winterpause bei den Mitgliedern sehr groß. Es wurden einige Exponate zum allseits beliebten Besprechen mitgebracht. Auch konnten wir diesmal wieder Gäste begrüßen, die einen kleinen Baum mit vielen Fragen mitgebracht hatten. Doch dazu später mehr.

 

Hier zeigen unsere Bonsaianer am Beispiel von kleinen Kiefern, wie man mit preiswertem Material aus dem Bau- oder Gartenmarkt eine erste Gestaltung vornehmen kann. Mit etwas Geduld (na ja 4..5 Jahre) kann auch ein Anfänger sich an diesem schönen Hobby versuchen und einen ersten Bonsai gestalten.

 

Gerd brachte seine Schefflera (Strahlenaralie) mit, die er seit 12 Jahren in Pflege hat. Diese Pflanze ist in Asien und im tropischen Teil Australiens beheimatet. In unserer Region ist sie eine beliebte Zimmerpflanze. Unser Mitglied hatte diese Wohnzimmerpflanze vor Jahren auf einen Stein gepflanzt. Die Wurzeln haben sich über den Stein in den Boden entwickelt. Heute war es wieder mal an der Zeit einen Wurzelschnitt und die Erneuerung des Substrats vorzunehmen.

 

Das manuelle Zupfen des Austriebs ist eine langwierige Arbeit, die oftmals nicht wirklich Spass macht. Wegen der unschönen Schnittnarben, die sich braun verfärben, sollte kein Schnittwerkzeug eingesetzt werden! Hier zeigt Horst mit viel Geduld wie man es richtig macht. Jede einzelne Aktion des Ausdünnens wird durch vorsichtiges, manuelles Abdrehen der Triebe gemacht. Der spätere Erfolg entschädigt für diese Mühe.

Der Igelwachholder als kleine Kaskade benötigt aktuell kaum Korrekturen. Er entwickelt sich in Saschas Bonsaigarten prächtig.

 

Diese kleine Buche brachte ein an Bonsai interessiertes Ehepaar mit. Sie hatten den Baum seit wenigen Jahren im Topf und wussten nicht, wie er für die Zukunft gestaltet werden sollte. Peter nahm sich gerne dieser Aufgabe an und erklärte seine Schnittmaßnahmen.

 

Marcos kleiner Lärchenwald ist sehr schön auf der Steinplatte präsentiert. Mit vereinten Kräften wird der Wald für die nächste Saison vorbereitet.

 

Zum Schluß wird noch eine Lärche eingekürzt. Nach einem erfolgreichen Arbeitstreffen freuen sich schon alle auf das Treffen im nächsten Monat.

 

Hier nochmals alle Bilder in einer Galerie:

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